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Automarkt 2008 bleibt im Vorwärtsgang
Bern, Januar 2009. Die Neuwagenverkäufe in der Schweiz schliessen 2008 mit einem leichten Plus von 1,4 Prozent oder total 288’525 Einheiten über dem Vorjahr. Im Gegensatz zum November wies der Dezember keine der aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erwartenden Bremsspuren auf und nahm im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 5.8 Prozent resp. 1322 Fahrzeuge zu.
Positiv zu vermerken ist, dass der Schweizer Neuwagenmarkt im Vergleich mit den umliegenden Ländern vom Verkaufsrückgang weniger stark betroffen war und somit auf das Jahresende hin immer noch mit schwarzen Zahlen aufwarten kann. In Westeuropa sind die Absatzzahlen mit einem Minus von knapp 8 Prozent deutlich in die roten Zahlen gerutscht. Allem Anschein nach ist die Konsumentenstimmung und das Vertrauen in unsere Wirtschaft hierzulande besser ist als vielerorts dargestellt.
Die sparsamen Dieselfahrzeuge haben zwar in absoluten Zahlen noch leicht zugelegt, ihr Anteil am Gesamtmarkt ist aber um 0,1 Prozent niedriger als im 2007. Deutlicher zurückgegangen ist der Marktanteil der 4x4-Fahrzeuge. Er nahm von 26 auf 24,9 Prozent ab.
Das Jahr 2009 sehen die Auto- und Nutzfahrzeugimporteure verhalten positiv und rechnen mit Absatzvolumina von 270'000 Personenwagen, 24'000 leichten und 4'000 schweren Nutzfahrzeugen, was bei den Personenwagen einem Minus von 6.4 Prozent gleichkäme.
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